Predigtvorgespräche

jeweils Dienstag, 19.45 Uhr, in der Bibliothek

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Bibeltexte werden im Gespräch miteinander lebendig – wenn die eigenen Fragen und Erfahrungen eingebracht werden. In der reformatorischen Tradition ist deshalb die Schrift­aus­legung keine Angelegenheit weniger Experten. Sie ist Aufgabe und Recht aller, die in der Bibel Gottes Wort suchen und finden möchten. Die Predigtvorgespräche bieten dazu Gelegenheit.
Termine
15.05.2018Predigttext am 27.05.2018
Eph 1,3-14
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
3Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. 4Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; 5er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. 7In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, 8die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. 9Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte, 10um die Fülle der Zeiten heraufzuführen, auf dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist, durch ihn. 11In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt, nach dem Ratschluss seines Willens, 12damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben, die wir zuvor auf Christus gehofft haben. 13In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Rettung – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, 14welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.
( Lutherbibel 2017 )

3Gelobt sei Gott,

der Vater unseres Herrn Jesus Christus!

Er hat uns seinen Segen geschenkt:

Er hat uns Anteil gegeben

an den Gaben des Heiligen Geistes.

In der himmlischen Welt hält er sie für uns

bereit.

Denn wir gehören zu Christus.

4Und weil wir zu ihm gehören,

hat Gott uns bereits erwählt,

bevor die Welt erschaffen wurde.

Denn wir sollen heilig und makellos

vor ihn treten können

in der Liebe.

5Er hat uns im Voraus dazu bestimmt,

seine Kinder zu werden.

Durch Jesus Christus hat er uns dazu gemacht –

zu ihm sollen wir gehören.

So gefiel es Gott

und das war sein Wille.

6Denn das dient dem Lob

seiner Herrlichkeit und Gnade.

Die hat er uns gewährt,

weil wir zu dem gehören,

den er liebt.

7Durch unsere Zugehörigkeit zu ihm

schenkt Gott uns die Erlösung –

nämlich durch sein Blut.

Und damit schenkt er uns zugleich

die Vergebung unserer Verfehlungen.

So reich ist seine Gnade,

8die er uns über jedes Maß hinaus gewährt.

Er schenkt uns alle Weisheit und Einsicht.

9Denn er hat uns das Geheimnis seines Willens offenbart.

So gefiel es ihm

und so hatte er es beschlossen:

Durch Christus

10sollte die Zeit erfüllt werden.

Und unter Christus als dem Haupt

sollte alles zusammengefasst werden

im Himmel und auf der Erde –

und zwar durch ihn.

11Durch unsere Zugehörigkeit zu ihm

sind wir auch zu Erben geworden.

Dazu hat Gott uns im Voraus bestimmt.

So hat er es beschlossen,

der ja alles bewirkt.

So sollte es geschehen

und das war sein Wille.

12Denn wir sollen dem Lob seiner Herrlichkeit dienen –

wir, die schon zuvor auf Christus gehofft haben.

13Durch eure Zugehörigkeit zu ihm

hat Gott auch euch sein Siegel aufgedrückt.

Das ist der Heilige Geist,

den er versprochen hat.

Denn ihr habt die Verkündigung der Wahrheit gehört:

die Gute Nachricht von eurer Rettung.

Und ihr seid zum Glauben an ihn gekommen.

14Der Heilige Geist ist also der Vorschuss auf unser Erbe,

das in der Erlösung besteht.

Mit ihr nehmen wir das Erbe endgültig in Besitz.

So dient das alles dem Lob von Gottes Herrlichkeit.

( Basisbibel )

3Gepriesen sei unser Gott,

der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus!

Denn durch Christus hat er uns Anteil gegeben

an der Fülle der Gaben seines Geistes

in der himmlischen Welt.

4Schon bevor er die Welt erschuf,

hat er uns vor Augen gehabt

als Menschen, die zu Christus gehören; in ihm hat er uns dazu erwählt,

dass wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen. Aus Liebe

5hat er uns dazu bestimmt,

seine Söhne und Töchter zu werden –

durch Jesus Christus und im Blick auf ihn.

Das war sein Wille und so gefiel es ihm,

6damit der Lobpreis seiner Herrlichkeit erklingt:

der Lobpreis der Gnade,

die er uns erwiesen hat

durch Jesus Christus, seinen geliebten Sohn.

7Durch dessen Blut sind wir erlöst:

Unsere ganze Schuld ist uns vergeben.

So zeigte Gott uns den Reichtum seiner Gnade.

8In seiner überströmenden Güte

schenkte er uns Einsicht

und ließ uns seine Wege erkennen.

9Er hielt sein Geheimnis vor allen verborgen;

niemand erfuhr etwas von seinem Plan,

den er durch Christus ausführen wollte.

Uns aber hat er bekannt gemacht,

10wie er nach seiner Absicht

die Zeiten zur Erfüllung bringt:

Alles im Himmel und auf der Erde

wollte er zur Einheit zusammenführen

unter Christus als dem Haupt.

11Durch Christus

haben wir Anteil bekommen am künftigen Heil.

Dazu hat Gott uns von Anfang an bestimmt

nach seinem Plan und Willen –

er, der alle Dinge bewirkt.

12Denn ein Lobpreis seiner Herrlichkeit

sollen wir sein – wir alle,

die wir durch Christus von Hoffnung erfüllt sind!

13Durch Christus

hat Gott auch euch sein Siegel aufgedrückt:

Er hat euch den Heiligen Geist gegeben,

den er den Seinen versprochen hatte –

nachdem ihr zuvor das Wort der Wahrheit gehört hattet,

die Gute Nachricht, die euch die Rettung bringt,

und ihr zum Glauben gekommen seid.

14Dieser Geist ist das Angeld dafür,

dass wir auch alles andere erhalten,

alles, was Gott uns versprochen hat.

Gott will uns die Erlösung schenken,

das endgültige, volle Heil –

und das alles wird geschehen

zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

( Gute Nachricht Bibel )

05.06.2018Predigttext am 17.06.2018
1. Joh 1,5-2,6
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
5Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
6Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln doch in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 8Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. 10Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

1Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. 2Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3Und daran merken wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. 4Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. 5Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. 6Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.
( Lutherbibel 2017 )

5Das ist die Botschaft,

die wir von Jesus Christus gehört haben

und die wir euch verkünden:

Gott ist Licht,

in ihm gibt es keine Spur von Dunkelheit.

6Wir lügen,

wenn wir behaupten:

»Wir haben Gemeinschaft mit Gott!«,

aber unser Leben nach der Dunkelheit ausrichten.

Was wir tun,

steht dann im Gegensatz zur Wahrheit.

7Gott selbst ist ja im Licht.

Wenn wir nun ein Leben führen,

das – wie er selbst – im Licht ist,

haben wir Gemeinschaft untereinander.

Dann reinigt uns das Blut,

das sein Sohn Jesus vergossen hat,

von jeder Schuld.

8Wir betrügen uns selbst,

wenn wir behaupten:

»Uns trifft keine Schuld!«

Dann ist die Wahrheit nicht in uns am Werk.

9Wenn wir aber unsere Schuld eingestehen,

ist Gott treu und gerecht:

Er vergibt uns die Schuld

und reinigt uns von allem Unrecht.

10Wir machen sogar Gott zum Lügner,

wenn wir behaupten:

»Wir haben noch nie etwas getan,

wodurch wir schuldig geworden sind!«

Dann ist Gottes Wort nicht in uns am Werk.

1Meine Kinder,

das schreibe ich euch,

damit ihr keine Schuld auf euch ladet.

Wenn aber dennoch jemand schuldig wird,

dann haben wir einen Beistand beim Vater:

Jesus Christus,

der ganz und gar gerecht ist.

2Er hat für unsere Schuld sein Leben gegeben

und hat uns so mit Gott versöhnt.

Und das gilt nicht nur für unsere Schuld,

sondern auch für die der ganzen Welt.

3Ob wir Gott wirklich kennen,

können wir daran ablesen,

dass wir seine Gebote halten.

4Wer behauptet:

»Ich kenne ihn«,

aber seine Gebote nicht hält,

ist ein Lügner.

In ihm ist die Wahrheit nicht am Werk.

5Aber wer sich an sein Wort hält,

in dem ist die Liebe Gottes wahrhaftig vollendet.

Daran können wir ablesen,

ob wir in der Gegenwart Gottes leben.

6Wer von sich sagt:

»Ich lebe in der Gegenwart Gottes!«,

geht damit eine Verpflichtung ein –

so zu leben,

wie Jesus gelebt hat.

( Basisbibel )

5Von ihm, Jesus Christus, dem offenbar gewordenen Wort, haben wir die Botschaft gehört, die wir euch weitersagen: Gott ist Licht, in ihm gibt es keine Spur von Finsternis.
6Wenn wir behaupten: »Wir haben Gemeinschaft mit Gott«, und gleichzeitig im Dunkeln leben, dann lügen wir und gehorchen nicht der Wahrheit.
7Leben wir aber im Licht, so wie Gott im Licht ist, dann haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut, das Jesus, sein Sohn, für uns vergossen hat, reinigt uns von jeder Schuld.

8Wenn wir behaupten: »Wir sind ohne Schuld«, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit lebt nicht in uns.
9Wenn wir aber unsere Verfehlungen eingestehen, können wir damit rechnen, dass Gott treu und gerecht ist: Er wird uns dann unsere Verfehlungen vergeben und uns von aller Schuld reinigen.
10Wenn wir behaupten: »Seit wir Christen sind, haben wir nie mehr Unrecht getan«, machen wir Gott zum Lügner und sein Wort lebt nicht in uns.

1Meine lieben Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten, der ohne Schuld ist. 2Durch seinen Tod hat er Sühne für unsere Schuld geleistet, ja sogar für die Schuld der ganzen Welt.

3Ob wir Gott wirklich kennen, erkennen wir daran, dass wir auf seine Befehle hören. 4Wer behauptet: »Ich kenne Gott«, ihm aber nicht gehorcht, ist ein Lügner und die Wahrheit lebt nicht in ihm.
5Wer aber Gottes Wort befolgt, bei dem hat die göttliche Liebe ihr Ziel erreicht. Und daran erkennen wir, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben. 6Wer behauptet, ständig Gemeinschaft mit ihm zu haben, muss so leben, wie Jesus gelebt hat.
( Gute Nachricht Bibel )

19.06.2018Predigttext am 08.07.2018
Apg 8,26-39
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
26Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. 27Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. 28Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
29Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! 30Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? 31Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. 32Die Stelle aber der Schrift, die er las, war diese (Jesaja 53,7-8): »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. 33In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.« 34Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? 35Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.
36Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, dass ich mich taufen lasse? 38Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. 39Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
( Lutherbibel 2017 )

26Philippus dagegen erhielt

vom Engel des Herrn den Auftrag:

»Steh auf!

Geh nach Süden zu der Straße,

die von Jerusalem nach Gaza führt

und menschenleer ist.«

27Philippus stand auf und ging dorthin.

Und sieh doch:

Dort war ein Äthiopier unterwegs.

Er war Eunuch

und hoher Beamter am Hof der Kandake,

der Königin von Äthiopien.

Er verwaltete ihre Schatzkammer

und war nach Jerusalem gekommen,

um Gott anzubeten.

28Jetzt war er auf der Rückreise.

Er saß in seinem Wagen

und las im Buch des Propheten Jesaja.

29Der Heilige Geist sagte zu Philippus:

»Geh hin

und bleibe in der Nähe des Wagens!«

30Philippus lief hin

und hörte,

wie der Mann laut im Buch des Propheten Jesaja las.

Philippus fragte:

»Verstehst du eigentlich,

was du da liest?«

31Der Eunuch sagte:

»Wie soll ich es verstehen,

wenn mir niemand hilft?«

Und er bat Philippus:

»Steig auf

und setz dich zu mir!«

32An der Stelle, die er gerade las, stand:

»Er ertrug alles,

ohne zu klagen –

wie ein Schaf,

das zum Schlachten geführt wird,

und wie ein Lamm,

das beim Scheren keinen Laut von sich gibt.

33Er wurde zutiefst erniedrigt,

doch das Urteil gegen ihn wurde aufgehoben.

Wer wird je seine Nachkommen zählen können?

Denn sein Leben wurde von der Erde weg

zum Himmel emporgehoben.«

34Der Eunuch fragte Philippus:

»Bitte sag mir,

von wem spricht der Prophet hier –

von sich selbst

oder von einem anderen?«

35Philippus nahm die Frage auf.

Ausgehend von dem Wort aus Jesaja,

verkündete er ihm die Gute Nachricht von Jesus.

36Als sie auf der Straße weiterfuhren,

kamen sie an einer Wasserstelle vorbei.

Der Eunuch sagte:

»Sieh doch,

dort ist eine Wasserstelle.

Spricht etwas dagegen,

dass ich getauft werde?«

37[…]

38Er befahl, den Wagen anzuhalten.

Beide, Philippus und der Eunuch,

stiegen ins Wasser,

und Philippus taufte ihn.

39Als sie aus dem Wasser herausstiegen,

wurde Philippus vom Geist des Herrn fortgenommen.

Der Eunuch sah ihn nicht mehr.

Aber er setzte seinen Weg voller Freude fort.

( Basisbibel )

26Der Engel des Herrn aber sagte zu Philippus: »Mach dich auf den Weg und geh nach Süden, zu der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt!« Diese Straße wird kaum von jemand benutzt.
27Philippus machte sich auf den Weg und ging dorthin.
Da kam in seinem Reisewagen ein Äthiopier gefahren. Es war ein hoch gestellter Mann, der Finanzverwalter der äthiopischen Königin, die den Titel Kandake führt, ein Eunuch. Er war in Jerusalem gewesen, um den Gott Israels anzubeten. 28Jetzt befand er sich auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja.
29Der Geist Gottes sagte zu Philippus: »Lauf hin und folge diesem Wagen!«
30Philippus lief hin und hörte, wie der Mann laut aus dem Buch des Propheten Jesaja las. Er fragte ihn: »Verstehst du denn, was du da liest?«
31Der Äthiopier sagte: »Wie kann ich es verstehen, wenn mir niemand hilft!« Und er forderte Philippus auf, zu ihm in den Wagen zu steigen.
32Die Stelle, die er gerade gelesen hatte, lautete:
»Wie ein Lamm, wenn es zum Schlachten geführt wird, wie ein Schaf, wenn es geschoren wird, so duldete er alles schweigend, ohne zu klagen.
nach Jes 53,7-8 33Er wurde aufs tiefste erniedrigt; aber mitten in seiner Erniedrigung wurde das Urteil gegen ihn aufgehoben. Wer wird je seine Nachkommen zählen können? Denn von der Erde weg wurde sein Leben emporgehoben.«
34Der Mann aus Äthiopien fragte: »Bitte, sag mir doch: Um wen geht es hier eigentlich? Meint der Prophet sich selbst oder einen anderen?«
35Da ergriff Philippus die Gelegenheit und verkündete ihm, von dem Prophetenwort ausgehend, die Gute Nachricht von Jesus.
36Unterwegs kamen sie an einer Wasserstelle vorbei, und der Äthiopier sagte: »Hier gibt es Wasser! Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?« 37[] 38Er ließ den Wagen anhalten. Die beiden stiegen ins Wasser hinab, Philippus und der Äthiopier, und Philippus taufte ihn.
39Als sie aus dem Wasser herausstiegen, wurde Philippus vom Geist des Herrn gepackt und weggeführt, und der Äthiopier sah ihn nicht mehr. Von Freude erfüllt setzte er seine Reise fort.
( Gute Nachricht Bibel )
24.07.2018Predigttext am 05.08.2018
Jes 62,6-12
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
6O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den Herrn erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!

8Der Herr hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: Ich will dein Getreide nicht mehr deinen Feinden zu essen geben noch deinen Wein, mit dem du so viel Arbeit hattest, die Fremden trinken lassen, 9sondern die es einsammeln, sollen’s auch essen und den Herrn rühmen, und die ihn einbringen, sollen ihn trinken in den Vorhöfen meines Heiligtums.

10Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker! 11Siehe, der Herr lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her! 12Man wird sie nennen »Heiliges Volk«, »Erlöste des Herrn«, und dich wird man nennen »Gesuchte« und »Nicht mehr verlassene Stadt«.
( Lutherbibel 2017 )

Die Übersetzung des Alten Testaments ist noch nicht fertig gestellt.
6Ich habe Wächter auf deine Mauern gestellt, Jerusalem! Weder bei Tag noch bei Nacht soll ihr Ruf verstummen. Ihr Wächter seid dazu bestimmt, den HERRN an Jerusalem zu erinnern! Ihr dürft euch keine Ruhe gönnen 7und ihr dürft Gott keine Ruhe lassen, bis er Jerusalem wiederhergestellt und so herrlich gemacht hat, dass alle Welt es rühmt.
8Der HERR hat geschworen, und er hat die Macht es auszuführen: »Euer Korn sollen nicht mehr Feinde essen und euren Wein nicht mehr Fremde trinken, die nicht dafür gearbeitet haben. 9Wer die Ernte einbringt, soll auch das Brot essen, und wer die Trauben liest, soll auch den Wein trinken. Ihr werdet davon im Vorhof meines Tempels essen und trinken und mich dabei preisen.«
10Ihr Bewohner Jerusalems, zieht hinaus durch die Tore eurer Stadt! Bahnt einen Weg für das heimkehrende Volk! Baut eine Straße, räumt die Steine aus dem Weg! Richtet ein Zeichen auf, dass die Völker es sehen!
11Auf der ganzen Erde lässt der HERR ausrufen: »Sagt der Zionsstadt: ‚Deine Hilfe ist nahe! Der HERR kommt, und er bringt das Volk mit, das er befreit hat.’«
12Es wird »Gottes heiliges Volk« genannt werden, »das Volk, das der HERR gerettet hat«. Du selbst aber heißt dann »die Stadt, die Gott liebt«, »die Stadt, die er wieder angenommen hat«.
( Gute Nachricht Bibel )
18.09.2018Predigttext am 30.09.2018
Mk 8,1-9
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
1Zu der Zeit, als wieder eine große Menge da war und sie nichts zu essen hatten, rief Jesus die Jünger zu sich und sprach zu ihnen: 2Mich jammert das Volk, denn sie harren nun schon drei Tage bei mir aus und haben nichts zu essen. 3Und wenn ich sie hungrig heimgehen ließe, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn einige sind von ferne gekommen. 4Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brot hier in der Einöde, dass wir sie sättigen? 5Und er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben. 6Und er gebot dem Volk, sich auf die Erde zu lagern. Und er nahm die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, dass sie sie austeilten, und sie teilten sie unter das Volk aus. 7Sie hatten auch einige Fische; und er sprach den Segen darüber und ließ auch diese austeilen. 8Und sie aßen und wurden satt. Und sie sammelten die übrigen Brocken auf, sieben Körbe voll. 9Es waren aber etwa viertausend; und er ließ sie gehen.
( Lutherbibel 2017 )

1Zu dieser Zeit war wieder eine große Volksmenge bei Jesus zusammengekommen.

Da die Menschen nichts zu essen hatten,

rief Jesus die Jünger zu sich.

Er sagte zu ihnen:

2»Die Volksmenge tut mir leid.

Sie sind nun schon drei Tage bei mir

und haben nichts zu essen.

3Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke,

werden sie unterwegs zusammenbrechen –

denn einige sind von weit her gekommen.«

4Seine Jünger antworteten ihm:

»Wo soll in dieser einsamen Gegend das Brot herkommen,

um diese Leute satt zu machen?«

5Und er fragte sie:

»Wie viele Brote habt ihr?«

Sie antworteten:

»Sieben.«

6Und er forderte die Volksmenge auf,

sich auf dem Boden niederzulassen.

Dann nahm er die sieben Brote.

Er dankte Gott, brach sie in Stücke

und gab sie seinen Jüngern zum Verteilen.

Und die Jünger teilten das Brot an die Volksmenge aus.

7Sie hatten auch noch einige kleine Fische.

Jesus sprach das Segensgebet über sie

und ließ sie ebenfalls austeilen.

8Die Menschen aßen und wurden satt.

Danach sammelten sie die Reste

und füllten damit sieben Körbe.

9Es waren etwa viertausend Menschen.

Jetzt schickte Jesus sie nach Hause.

( Basisbibel )

1Damals waren wieder einmal viele Menschen bei Jesus versammelt, und sie hatten nichts zu essen. Da rief Jesus die Jünger zu sich und sagte:
2»Die Leute tun mir Leid. Seit drei Tagen sind sie hier bei mir und haben nichts zu essen. 3Wenn ich sie jetzt hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen; denn sie sind zum Teil von weit her gekommen.«
4Die Jünger gaben zu bedenken: »Wo soll jemand hier in dieser unbewohnten Gegend das Brot hernehmen, um all diese Menschen satt zu machen?«
5»Wie viele Brote habt ihr?«, fragte Jesus, und sie sagten: »Sieben!« 6Da forderte er die Leute auf, sich auf die Erde zu setzen.
Dann nahm er die sieben Brote, sprach darüber das Dankgebet, brach sie in Stücke und gab sie seinen Jüngern zum Austeilen. Die Jünger verteilten sie an die Menge.
7Außerdem hatten sie ein paar kleine Fische. Jesus segnete sie und ließ sie ebenfalls austeilen.
8Die Leute aßen und wurden satt und füllten sogar noch sieben Körbe mit dem Brot, das übrig blieb. 9Es waren etwa viertausend Menschen.
Dann schickte Jesus sie nach Hause,
( Gute Nachricht Bibel )

02.10.2018Predigttext am 21.10.2018
Jer 29,1-14
Lutherbibel 2017 Basisbibel Gute Nachricht Bibel
1Dies sind die Worte des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem sandte an den Rest der Ältesten, die weggeführt waren, an die Priester und Propheten und an das ganze Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte – 2nachdem der König Jechonja und die Königinmutter mit den Kämmerern und Oberen in Juda und Jerusalem samt den Zimmerleuten und Schmieden aus Jerusalem weggeführt waren –, 3durch Elasa, den Sohn Schafans, und Gemarja, den Sohn Hilkijas, die Zedekia, der König von Juda, nach Babel sandte zu Nebukadnezar, dem König von Babel:
4So spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel habe wegführen lassen: 5Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte; 6nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. 7Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.
8Denn so spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Lasst euch durch die Propheten, die bei euch sind, und durch die Wahrsager nicht betrügen, und hört nicht auf die Träume, die sie träumen! 9Denn sie weissagen euch Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, spricht der Herr.
10Denn so spricht der Herr: Wenn für Babel siebzig Jahre voll sind, so will ich euch heimsuchen und will mein gnädiges Wort an euch erfüllen, dass ich euch wieder an diesen Ort bringe. 11Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. 12Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören. 13Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, 14so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstoßen habe, spricht der Herr, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen.
( Lutherbibel 2017 )
Die Übersetzung des Alten Testaments ist noch nicht fertig gestellt.
1Der Prophet Jeremia schickte einen Brief von Jerusalem nach Babylonien an die Ältesten der Gemeinde, die noch übrig geblieben waren, und an die Priester, die Propheten und alle anderen, die Nebukadnezzar dorthin verschleppt hatte.
2Denn der Babylonierkönig hatte den König Jojachin, seine Mutter, die Hofbeamten und die führenden Männer von Juda und Jerusalem sowie die Bau- und Metallhandwerker aus Jerusalem weggeführt. 3Jeremia schickte den Brief durch Elasa, den Sohn von Schafan, und Gemarja, den Sohn von Hilkija, die von König Zidkija zu Nebukadnezzar nach Babylon gesandt worden waren. Der Brief hatte folgenden Wortlaut:
4Der Gott Israels, der Herrscher der Welt, sagt zu allen, die er aus Jerusalem nach Babylonien wegführen ließ: 5»Baut euch Häuser und richtet euch darin ein! Legt euch Gärten an, denn ihr werdet noch lange genug dort bleiben, um zu essen, was darin wächst! 6Heiratet und zeugt Kinder! Verheiratet eure Söhne und Töchter, damit auch sie Kinder bekommen! Eure Zahl soll zunehmen und nicht abnehmen. 7Seid um das Wohl der Städte besorgt, in die ich euch verbannt habe, und betet für sie! Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch euch gut.«
8Der Gott Israels, der Herrscher der Welt, sagt: »Lasst euch nicht täuschen von den Propheten und Wahrsagern, die unter euch sind. Verlasst euch nicht auf diese Träumer, die das für euch träumen, was ihr euch wünscht! 9Sie behaupten, in meinem Auftrag zu reden. Aber sie lügen euch an; ich habe sie nicht gesandt.
10Ich sage euch: Die Zeit des Babylonischen Reiches ist noch nicht abgelaufen. Es besteht noch siebzig Jahre. Erst wenn die vorüber sind, werde ich euch helfen. Dann werde ich mein Versprechen erfüllen und euch heimführen; 11denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der HERR.
12Ihr werdet kommen und zu mir beten, ihr werdet rufen und ich werde euch erhören. 13Ihr werdet mich suchen und werdet mich finden. Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, 14werde ich mich von euch finden lassen. Das sage ich, der HERR.
Ich werde alles wieder zum Guten wenden und euch sammeln aus allen Völkern und Ländern, wohin ich euch versprengt habe; ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch weggeführt habe. Das sage ich, der HERR.«
( Gute Nachricht Bibel )

Was Sie mitbringen müssen:
Die Lust, etwas Neues zu entdecken,
und die Bereitschaft, andere Ansichten zu respektieren.

Was Sie erwartet:
Jeweils ein Abschnitt aus der Bibel und Menschen,
die mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen möchten.

Kontakt: Thomas Abraham (Tel. 0721 78361958)